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Jubiläumsturnier beste Werbung für den Federfußball

Keine Frage, ein Jubiläum ist ein Grund zu feiern, macht aber auch jede Menge Arbeit – zumindest dann, wenn man wie der FFC Hagen anlässlich des 25-jährigen Bestehens ein Turnierwochenende veranstaltet. Und nicht weniger als 80 Doppel und 25 Mannschaften aus Finnland, Österreich, Frankreich, Ungarn und Deutschland nutzten die Gelegenheit zu einem internationalen Kräftemessen in der Käthe-Kollwitz-Sporthalle. Insgesamt wurden bei dem Turniermarathon knapp 380 Spiele absolviert.

Janos Feher (Mitte), Präsident des ungarischen Verbandes, überreichte David Zentarra (links) und dem FFC-Vorsitzenden Uwe Walter ein Erinnerungsbild zum 25-jährigen Jubiläum. (Foto Karsten-Thilo Raab)

Janos Feher (Mitte), Präsident des ungarischen Verbandes, überreichte David Zentarra (links) und dem FFC-Vorsitzenden Uwe Walter ein Erinnerungsbild zum 25-jährigen Jubiläum. (Foto Karsten-Thilo Raab)

„Das war beste Werbung für den Federfußball-Sport“, konstatierte der FFC-Vorsitzende Uwe Walter mit Blick auf die zum Teil hochklassigen Partien. Rund drei Wochen vor der Europameisterschaft im ungarischen Kistelek nutzen die Nationalspieler aus fünf Nationen – darunter auch der komplette deutsche EM-Kader – die Gelegenheit, noch einmal die eigene Form zu testen.

Standen sich im Finale gegenüber: (v.l.) Max Duchene, Christopher Zentarra und Sven Walter. (Foto Karsten-Thilo Raab)

Standen sich im Finale gegenüber: (v.l.) Max Duchene, Christopher Zentarra und Sven Walter. (Foto Karsten-Thilo Raab)

Ganz stark präsentierte sich auch ohne den am Knie verletzten David Zentarra die Spielgemeinschaft FFC Hagen/TV Lipperode im Mannschaftswettbewerb. Ohne Satzverlust stürmten Christopher Zentarra, Stefan Blank und Sven Walter ins Viertelfinale, wo sie die Nationalmannschaft Finnlands mit 21:5, 21:12 förmlich vom Parkett fegten. Im Halbfinale folgte dann ein ungefährdeter 21:9, 21:10 Erfolg über den Cronenberger BC, bevor im Endspiel mit der Spielgemeinschaft Flying Feet Haspe/FFC Hagen die größte Herausforderung wartete.

Frauenpower aus Reihen des FFC: (v.l.) Marion Weber und Vanessa Kröner. (Foto Karsten-Thilo Raab)

Frauenpower aus Reihen des FFC: (v.l.) Marion Weber und Vanessa Kröner. (Foto Karsten-Thilo Raab)

Denn das Trio mit Torben Nass, Philip Kühne und Max Duchene hatte sich im Turnierverlauf ebenfalls keine Blöße gegeben. Im Anschluss an die Vorrunde warfen sie nacheinander die ungarischen Spitzenteams SZ Újszász 2 (21:14 21:9) und SZ Újszász 1 (21:15 21:19) um Rekord-Europameister Gabor Tóth aus dem Rennen. Und auch im Finale schienen Torben Nass, Philip Kühne und Max Duchene zunächst das bessere Ende für sich zu haben. Mit 22:20 sicherten sie sich den ersten Satz. Doch mit einer famosen kämpferischen Leistung drehten Christopher Zentarra, Stefan Blank und Sven Walter im zweiten Durchgang den Spieß um und siegten 21:17, so dass der dritte Satz entscheiden musste. Angeführt vom bärenstarken Christopher Zentarra entschied das Trio auch Durchgang 3 mit 21:16 für sich und sicherte sich so den Turniersieg. Rang 3 holte sich Újszász 1, das den Cronenberger BC um Noah Wilke, Christopher Berges und Robert Dienemann mit 21:13, 21:13 auf Distanz hielt.

Platz 8 ging an Flying Feet Haspe 2 mit Daniel Nass, Lina Marie Kurenbach und Franziska Oberlies, während sich die Spielgemeinschaft FFC Hagen/Flying Feet Haspe mit Florian Krick, Karsten-Thilo Raab, Wolfgang Nass und Detlev Stegmann auf Platz 10 schob. Platz 16 ging an die geballte „Frauenpower“ des einzigen Damenteams im Feld mit Betül Günay (FFC Hagen), Silke Weustermann (Cronenberger BC) und Maria Zachou (CP Gifhorn).

Constantin Trimborn und Arne Twer sammelten internationale Erfahrung. (Foto Karsten-Thilo Raab)

Constantin Trimborn und Arne Twer sammelten internationale Erfahrung. (Foto Karsten-Thilo Raab)

Rang 17 bekleidete die Spielgemeinschaft FFC Hagen/Österreich mit Marion Weber, Robin Weber, Michael Holzapfel und Camtu Holzapfel. Dicht gefolgt vom FFC Hagen 4 mit Kushtrim Mekolli, Constantin Trimborn und Arne Twer auf Platz 18. Derweil blieb Flying Feet Haspe 3 mit Thore Riepe, Patricia Kovacs, Franziska Schönfeld und Adrienn Túri nur Platz 22 im Gesamtklassement.

In der Doppelkonkurrenz schafften gleich zwei deutsche Duos den Sprung ins Halbfinale. Christopher Zentarra und Stefan Blank vom gastgebenden FFC Hagen trafen im Halbfinale auf die Ungarn Benett Baranyai und Gabor Tóth und hatten hier mit 17:21, 23:25 das Nachsehen. Im Parallelspiel konnten sich Torben Nass und Philip Kühne von Flying Feet Haspe mit 21:13, 21:15 gegen die Ungarn Zoltán Kökény und Balázs Farkas durchsetzen. Während sich Christopher Zentarra und Stefan Blank durch einen 21:19 Erfolg (hier wurde nur ein Satz ausgetragen) über Zoltán Kökény und Balázs Farkas Rang 3 sicherten, endete der Siegeszug der beiden Hasper im Finale. Nach einem packenden und über weite Strecken ausgeglichenen Finale mussten sich Torben Nass und Philip Kühne mit 13:21, 21:14, 17:21 gegen Benett Baranyai und Gabor Tóth geschlagen geben.

Florian Krick schob sich mit der Mannschaft auf Platz 10. (Foto Karsten-Thilo Raab)

Florian Krick schob sich mit der Mannschaft auf Platz 10. (Foto Karsten-Thilo Raab)

Immerhin bis ins Viertelfinale kamen Adrienn Túri und Daniel Nass von Flying Feet Haspe, die im Gesamtklassement Rang 8 bekleideten. Florian Krick und Karsten-Thilo Raab vom FFC Hagen wurde als Zwölfte gewertet, während ihre Vereinskollegen Arne Twer und Max Duchene Platz 23 belegten. Direkt dahinter landeten Constantin Trimborn und Kushtrim Mekolli auf Platz 23 vor Sarah und Yvo Rüsseler (alle FFC) auf Rang 25. Lina Marie Kurenbach und Franziska Oberlies von Flying Feet Haspe erkämpften Platz 29, ihre Vereinskollegen Thore Riepe und Patricia Kovacs Platz 35 und Vanessa Kröner sowie Marion Weber vom FFC Hagen wurden 36ste.

Ergebnisse Doppel        Ergebnisse Mannschaft

Ein großes Dankeschön an die Helfer

img_1973Unter Federführung von David Zentarra, der auch Gastgeber der großen Spielerparty in Eckesey war, wurde das Jubiläumswochenende nahezu perfekt organisiert. Ein Dankeschön gebührt bin diesem Zusammenhang allen, die zum reibungslosen Ablauf beigetragen haben. Um das Catering haben sich mit Bravur Doris Walter, Regine Zentarra, „Trixi“ Twer, Andrea Duchene, Britta Öttking, Ulrike Katrin Peters, Sarah Rüsseler, Katharina Zentarra und die „unermüdliche“ Nina Twer gekümmert.

Und auch Olaf Völzmann. Ludwig Zentarra und Uwe Walter  haben kräftig mit angepackt und ganz nebenbei einen Fahrdienst aufrecht erhalten. Ein dickes Dankeschön gebührt darüber hinaus Philipp Münzner vom TV Lipperode, der die Spielleitung des Turnierwochenendes übernahm.

Bildnachlese vom Doppel

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